Das XPOSED Queer Film Festival Berlin ist zu Gast im Freiluftkino Rehberge mit Kurzfilmen aus der 20. Jubiläumsausgabe - das Sommer-Highlight für Fans queeren Kinos.
Das XPOSED Queer Film Festival Berlin präsentiert die Festival Highlights der diesjährigen Ausgabe. Mit einer Mischung aus Spielfilm, Dokumentarfilm, Animation und Reportage erzählen diese Filme queere Geschichten, die sich mit Ökologie, Vertreibung, Manifesten und Hoffnungen für die Zukunft auseinandersetzen.
Das Programm eröffnet "Scorpionikas – Countermanifesto", ein cinematografischer Widerstand, der Transfrauen und Sexarbeiter*innen in den Fokus rückt und Archivmaterial aus einem Bordell der 1890er Jahre mit einer antikolonialen, antipatriarchalen Performance verwebt.
"Floraison" beschäftigt sich mit Community-Building als Teil der Ballroom-Culture und einer Protagonistin, die zwischen Selbstverleugnung und der Akzeptanz kollektiver Zugehörigkeit hin- und hergerissen ist.
"Eyes to See" betrachtet das Erbe der Khoi und untersucht, wie Queerness untrennbar mit afrikanischen kulturellen und spirituellen Praktiken verwoben ist.
"Honey, My Love, So Sweet" wendet sich der Kindheit zu und fängt Momentaufnahmen aus dem Leben eines Kindes ein, das in einem alten Kino in Manila aufwächst, wo die Leinwand zu einem Ort der Selbstfindung wird. "Unbelong" reflektiert über die Bedingungen des Nicht-Dazugehörens und bewegt sich dabei zwischen queeren Protesten in der Heimatstadt des Filmemachers hin zu Umzug, Vertreibung und der Erfahrung des Exils. Das Programm beschließt "Lázaro’s Temptation" mit einem psychedelischen Porträt der schwulen Fitnessstudio-Kultur und der Obsession für muskulöse Körper.
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